Tag 7: Inveroran – Kingshouse

Distanz 14km  Wanderzeit: 4 – 6 Stunden  Höhenmeter (↑) 330m

Heute war es soweit – Rannoch Moor! Laut Hillwalk Tours der abgelegnste und schönste Abschnitt des West Higland Way.

Nach einem sehr leckeren Frühstück, bestehend aus viel Tee, Toast und Porridge mit Früchten, packten wir unsere Sachen und machten uns mit frisch geladenem Akku in der Kamera auf den Weg.

Im Frühnebel gingen wir über Schotterwege los und kamen bald an der Forest Lodge vorbei. Der Nebel löste sich auf und gab den Blick auf eine atemberaubend schöne Heidelandschaft inmitten von majestätischen Berggipfeln frei.

Ich lasse heute einfach mal die Bilder sprechen, denn besser als die Natur selbst kann ich es ohnehin nicht beschreiben.

Gespenstischer Frühnebel
Gespenstischer Frühnebel
Die Forest Lodge - letzte Zivilisation vor dem Rannoch Moor
Die Forest Lodge – letzte Zivilisation vor dem Rannoch Moor
Baum im sich auflösenden Frühnebel
Baum im sich auflösenden Frühnebel
Erste Heidelandschaft
Erste Heidelandschaft
Stehende Gewässer...
Stehende Gewässer…
...und Bäche
…und Bäche
Und hinein ins Rannoch Moor
Und hinein ins Rannoch Moor
Bezaubernde Heidelandschaft...
Bezaubernde Heidelandschaft…
...wohin man auch blickt...
…wohin man auch blickt…
...soweit das Auge reicht
…soweit das Auge reicht
Und im Hintergrund immer majestätische Berggipfel
Und im Hintergrund immer majestätische Berggipfel
Viel viel Wasser
Viel viel Wasser
Pause am Bach
Pause am Bach
Kleine Baumgruppen in der Heide
Kleine Baumgruppen in der Heide
Fantastische Ausblicke
Fantastische Ausblicke
Und fließendes Wasser...
Und fließendes Wasser…
...an dem erneut pausiert wird
…an dem erneut pausiert wird
So unglaublich schön...
So unglaublich schön…
...man möchte einfach hierbleiben...
…man möchte einfach hierbleiben…
...und sich eine Blockhütte bauen
…und sich eine Blockhütte bauen

Über unser unverschämtes Glück mit dem Wetter ohnehin schon dankbar, war das tolle Wetter heute ein Segen! Das Rannoch Moor bietet keinen Quadratmeter Platz zum unterstellen, wenn es also regnet und stürmt hat das bestimmt seinen ganz eigenen Charme, diesen Charme sollte man aber nur mit entsprechender Kleidung genießen.

Zum Ende der Tagesetappe wandert man in das Glencoe hinein auf das Kingshouse Hotel zu. Das Hotel ist wunderschön direkt an einem Bach gelegen und bietet einen Ausblick auf die umliegenden Berge der seines gleichen sucht.

Ich trank ein Bier in der “Hiker’s Bar” die hinten am Hotel angebaut war und hörte ein paar Jägern bei Ihren Geschichten zu, es klang aber doch sehr nach Jägerlatein 😉

Es gab leider ein kleines Problem. Mir taten, wie gestern, die Schienbeine wieder weh und heute war es schlimmer. Unser Zimmer hatte eine Badewanne so das ich beschloss ein Bad zu nehmen. Da ich dafür gern einen Badezusatz wie Arnika oder Totes Meer Salz gehabt hätte um die Knochen wieder etwas zu beruhigen machte ich mich mit dem Taxi auf den Weg ins nächste (und trotzdem weit entfernte) Dorf Glencoe. Der einzige kleine Laden dieses winzigen, süßen Dorfes hatte tatsächlich einen Badezusatz und so fuhr ich mit einer Flasche Latschenkiefer zurück zum Kingshouse Hotel. Die Badewanne war großartig und ich hatte das Gefühl das alles etwas besser wurde.

Kingshouse Hotel
Kingshouse Hotel (Foto Credit: Gert-Jan de Jonge)
King's House Hotel Restaurant
King’s House Hotel Restaurant
Blick von Glencoe auf Loch Leven
Blick von Glencoe auf Loch Leven
Haggis in Blätterteig
Haggis in Blätterteig

Am Abend gingen wir im Gastraum des Hotels essen und ich hatte endlich die Gelegenheit Haggis zu probieren ohne gleich eine volle Portion zu bestellen. Es gab als Starter Haggis im Blätterteig und was soll ich sagen – es schmeckt großartig! Jetzt steht definitiv noch ein volles Haggis aus.

Wie es meinen Beinen einen Tag später ging und warum wir auf der Tagesetappe mit dem Teufel gerechnet haben liest du auf der nächsten Seite.

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2 Comments

  1. Ein wirklich toller Bericht, der mich sehr neugierig auf den Weg gemacht hat. Vielen Dank für die vielen Infos!

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