Heute ist es soweit und ich hätte es tatsächlich fast vergessen – ich bin genau ein Jahr lang Nichtraucher 😃

Ich möchte gar nicht mehr viel zu dem Thema sagen, da es für mich wirklich keine Bedeutung mehr hat (außer der Tatsache endlich frei zu sein natürlich), daher nur abschließend ein paar Gedanken die mir weitergeholfen haben. Die Geschichte meines Nichtraucher werdens gibt es ja auch hier, hier und hier nachzulesen. Natürlich ist das nicht unbedingt allgemeingültig, denn jeder glaubt aus anderen Gründen zu rauchen, letztendlich ist es aber immer nur die Sucht und die Angst die uns weiterrauchen lässt.

Leg dir ein Mantra zu

Überlege dir was dir am rauchen missfällt und schreibe es unverblühmt auf. Schreib dir sozusagen selbst einen Brief. Schreibe diesen Brief am besten an einem Morgen nach einer durchfeierten Nacht in der du viel zu viel geraucht hast, dir die Lunge noch brennt, du das Gefühl hast Kieselsteine in der Lunge zu haben und deine Haare, die Klamotten von gestern und dein Bettzeug nach kaltem Rauch stinken.

Mein Mantra geht wie folgt:

Denk immer daran!

Die Angst vor dem Herzrasen!
Das Gefühl nicht richtig schlucken zu können!
Nicht frei durchatmen zu können!
Der Druck auf den Schläfen!
Das Gefühl einer zugeschnürten Brust!
Erschöpft sein vom Nichtstun!
Immer müde zu sein!
Der immer trockene Mund!
Bräunlich klumpiger Rotz!
Sklave eines Rauschmittels sein!
Niemals frei sein!

FAß SIE NICHT AN! ICH BITTE DICH! DU WEIßT DAS DU ES BEREUST! ÜBERWINDE DIESEN EINEN MOMENT UND DU WIRST IN 5 MINUTEN MIT DIR SELBST ÜBER DIE SCHEIß ZIGARETTE, DAS NIKOTIN UND DIE ANGEBLICHE ABHÄNGIGKEIT LACHEN!

Ja ich weiß, klingt etwas polemisch und abgedroschen. Es hat mir aber in vielen Situationen geholfen in denen der Raucher in meinem Kopf mich dies alles vergessen lassen wollte und mir zuflüsterte doch eine zu rauchen.

Schränke dich nicht ein

Du gehst gern in die Kneipe zum Fußball gucken oder machst andere Dinge gerne bei denen du mit Rauchern in Verbindung kommst? Du trinkst gerne mal ein Bier oder den obligatorischen Kaffee und hast dazu immer geraucht?

Mach es trotzdem! Du wirst sehen das all dies ohne Zigaretten nicht nur nicht weniger entspannend und schön ist, sondern noch viel entspannender und genussvoller! Schränke dich nicht ein in dem was du tust, außer dem rauchen von Zigaretten natürlich – aber das ist keine Einschränkung sondern eine Befreiung!

Bei mir waren die ersten 10 Tage wirklich schlimm (ja, richtig schlimm!). Nicht das ich Schmerzen oder richtige Entzugserscheinungen gehabt hätte, aber die innere Unruhe und das Gefühl von leere waren ziemlich schwer zu ertragen (dabei half das Mantra).

Nach diesen 10 Tagen war in meinem Fall aber alles gut, es war kein Problem mehr zu widerstehen wenn mal der Gedanke an eine Zigarette kam und bald waren alle Gedanken an eine Zigarette weg.

Wenn du Nichtraucher werden willst

Ob es bei dir nur 5, auch 10 oder vielleicht sogar 20 Tage sind – keiner weiß es. Wenn du aber vom Kopf her überzeugt bist nicht mehr rauchen zu wollen, dann ist das kein Problem, denn du kannst von Anfang an dein Leben als Nichtraucher genießen!

Ich wünsche euch viel Glück wenn Ihr mit dem Aufhören anfangt!

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